Frühlingskonzert am 31.03.2012

15.03.2012

Frühingskonzert 31.03.2012 Das Symphonische Blasorchester Kürnach lädt Sie auch in diesem Jahr recht herzlich zum Frühlingskonzert am 31. März in der Höllberghalle ein.

Das Konzertprogramm umfasst im ersten Teil originale Blasorchesterliteratur. Schon das Eröffnungsstück „Sabic Symphonic March“ von Bert Appermont zieht den Hörer durch festliche und virtuose Passagen, sowie orientalisch anmutende Klänge in seinen Bann.

Virtuosität wird das Orchester und besonders die Solistin Roxane Boivin mit „Cape Horn“, einem Solokonzert für Horn unter Beweis stellen.

Mit der Tondichtung „Images Of A City“ beschreibt das Orchester verschiedene Seiten einer Stadt. Das Werk wurde von der Stadt Volkach anlässlich des 750. Jubiläums der Stadterhebung bei dem renommierten Komponisten Franco Cesarini in Auftrag gegeben.

Die Hauptwerke des zweiten Konzertteils widmen sich dem Genre der Filmmusik, das sich beim Publikum und den Musikern gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut.

Exemplarisch wird die Entwicklung des Films vom Stummfilm der 1930er über die Musik zu der Kinderbuchverfilmung „Der Zauberer von Oz“ bis in die heutige Zeit, vertreten durch die Musik zum Actionfilm „The Rock – Fels der Entscheidung“, nachvollzogen. Der eine oder andere Ohrwurm ist garantiert!

Vorpielnachmittag der Kleinen Künstler am 12.02.2012

24.02.2012

Das Jugenblasorchester hatte alle Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde des JBO zu einem Vorspielnachmittag der “Kleinen Künstler” in das Pfarrzentrum eingeladen.

Thomas Konrad begrüßte die Gäste und Akteure dieses Nachmittags und Dominik Mühlbacher, der dieses Vorspiel organisiert hatte, führte gut gelaunt durch das Programm.

Burkard Schmitt, der Ansprechpartner für die musikalische Ausbildung im Verein, stellte den möglichen Werdegang eines Musikers im Verein vor. Dieser könnte im jetzt neu eröffneten “Musikgarten” für die Kleinsten ab eineinhalb bis drei Jahren beginnen und über die musikalische Früherziehung (erste und zweite Schulklasse) zum Erlernen eines Instruments führen. Es würde der Eintritt in das NWO folgen und über das JO ins SBO führen und bis zur “Körnier Dorfmusik” weitergehen, in der die “älteren” Musiker/innen sich überwiegend der böhmischen Blasmusik widmen. Das Altersspektrum im JBO reicht deshalb zur Zeit von eineinhalb bis 57 Jahren.

Hier nun der musikalische Ablauf des Nachmittags:
Michaela Schiller zeigte mit ihren zwei Gruppen, was in der Musikalischen Grundausbildung erarbeitet wird. Die Kinder spielten teilweise zweistimmige Flötenstücke und sangen mit Rhythmusinstrumenten unter anderem zu “Wer? Wie? Was? – Wieso? Weshalb? Warum? – Wer nicht fragt bleibt dumm …” (bekannt aus der Sesamstraße).

Dann folgten die Solisten: Leon Ramold – Trompete, Anna-Maria Sieß – Waldhorn mit Klavierbegleitung von Elke Friedl, Franziska Dutz – Querflöte, ein Querflöten-Trio mit Leonie Weiss, Simone Heinze und Ronja Baumeister, Jonas Haug – Fagott, das Blechbläser-Trio mit Felix Barth (Tuba), Lena Schneegold (Tenorhorn) und Lukas Degenbeck (Euphonium), Jonathan Wahl und Jonas Breuteram Saxofon, das Klarinetten-Trio mit Sandra Allmann, Alina Houdek und Luisa Kämmerer und zum Schluss die Schlagzeuger mit Patrick Henning, Nikolas Sieß und dem Duo Julius Heinrich und Johannes Konrad.

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Bilder: Stefan Hartmann

Herbstkonzert "Ferne Weite" am 20.11.2011

06.11.2011

Herbstkonzertam 20.11.2011Auch in diesem Jahr möchte das Jugendblasorchester Kürnach wieder zum Herbstkonzert der beiden jüngsten Orchesterformationen des Vereins einladen.

Unter dem Titel „Ferne Weite“ widmet sich das Jugendorchester unter der Leitung seines Dirigenten Wolfgang Heinrich zeitgenössischen Kompositionen, die programmatisch die landschaftliche Weite unterschiedlicher Regionen der Erde beschreiben.

Der Zuhörer erlebt somit die eindrucksvolle Stimmung der schottischen Highlands in einem faszinierenden Werk von Philip Sparke und darf im nächsten Moment der Melodie des „Shenandoah“ – Flusses lauschen, der sich gefühlvoll durch die Täler des amerikanischen Bundesstaates Virginia schlängelt.

Im Titelwerk des Programms „Ferne Weite“ wird vor allem die klangliche Weite einer Komposition für Sinfonisches Blasorchester zum Ausdruck gebracht.

Dies wurde in vorzüglicher Weise von Rolf Rudin umgesetzt, dem Komponisten dieses Werkes der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert und eigens für dieses Konzert nach Kürnach kommen wird.

Das Nachwuchsorchester unter der Leitung von Jens Enders eröffnet das Programm mit der Suite „ Die 5 Kontinente“ von Jakob de Haan und reiht sich somit in die Thematik des Abends ein.

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Bilder: Stefan Hartmann

Einladung zum Podium junger Künstler am So., 17.07.2011

06.07.2011

Podium junger Künstler

Körnier Dorfmusik in Dramfeld

29.06.2011

Die Körnier Dorfmusik gab anlässlich des 10jährigen Bestehens des Posaunenchors Dramfeld, der Heimat ihres Saxophonisten Bernd Pallasch.

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JO wird zum bayerischen Vizemeister gekürt

31.05.2011

Beim Landesentscheid in Memmingen erspielte sich unser Jugendorchester in der Mittelstufe den 2. Platz und ist somit bayerischer Vizemeister.

Die Teilnahmeberechtigung am Landesentscheid hatte sich das Orchester im letzen Jahr durch einen 1. Rang beim Wertungsspiel in Kürnach verdient.

Welche Eindrücke dieses Ereignisses bei den Musikern des JO hinterlassen hat, haben Tim Förster in Wort und diverse Fotografen im Bild festgehalten:

Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass uns allen der Tag des Vorentscheides in Kürnach noch gut in Erinnerung ist, zumal selbiger einen der Höhepunkte unseres gerade erst vergangenen Jubiläumsjahres darstellte. Man denke nur an die regelrechte Brisanz der offenen Wertung, eingeleitet von einem angesichts des bevorstehenden Deutschlandspiels sichtlich aufgeregten Neu-Präsidenten Manfred Ländner, welcher nun in dieser Position mit dem Jugendblasorchester Kürnach einen verdienten Vertreter seines Verbandes zum Landesentscheid nach Memmingen schicken konnte.

Und so machte man sich einige Monate später – aufgrund der starken Besetzung und der durchaus stattlichen Gruppe von motivierten Betreuern in gleich zwei Busse verfrachtet – auf den zwar langen und heißen, im Hinblick auf Stimmung, musikalische Begeisterung und Erzeugung von Leistungsdrang jedoch geradezu belebenden Weg hinein in die ansehnlichen Vorläufer des Allgäus.

Einige Stunde später, nach Belegung der Zimmer, dem vereinzelt ersten Kleiderwechsel, einem (dies gilt nicht für Vor- und Hauptspeise) zumindest geselligen Abendessen und der nötigen Bewegung, bat der laut Vereinsvorstand nunmehr „Magier“ genannte Dirigent Wolfgang Heinrich zum gemeinschaftlichen Tischerücken, also der Umwandlung des Speisesaals in einen provisorischen Proberaum. Genutzt wurde dieser natürlich mit dem ureigenen Kürnacher Feuereifer im Vorfeld eines musikalischen Wettstreits, zumal Form, Gestalt und Klang der mitqualifizierten Konkurrenten noch unbekannt waren.

Mit der beruhigenden Gewissheit, dass erlernte Fertigkeiten, einstudierte Notentexte und die Ausführung interpretatorischer Ansätze auch abseits des Maindreiecks funktionieren beendete man den offiziellen Teil des Abends, um neue Zusammenkünfte am mit Chips und Schokoladenkuchen gut gefüllten Kartentisch, der durch den Bus ihrer eigentlichen Bestimmung beraubten Panoramabank vor dem Haus oder dem nach zwei Stunden nahezu vergeblicher Nährungsversuche schwach flackernden Feuer am Rande des angrenzenden Fußballplatzes zu schließen. In einer Beschreibung ablehnenden Manier fuhr man bis einige Zeit nach Mitternacht fort, begab sich dann in Erwartung des folgenden, oder besser späteren Tages zu Bett.

Selbiger bestach mit herrlichem Wetter und dem Grad des Angenehmen treuen Temperaturen. Jeder nutzte die freie Zeit für Sportliches, wie das wohl erste Volleyballspiel des Jahres in Bademode oder Entspanntes (angeregte Gespräche über den möglichen Ausgang des Wettbewerbs). Doch selbst die Spaziergänger kehrten rechtzeitig aus den Ottobäurer Auen zurück (zur Übernachtung gewählt wurde ein Ort abseits des Wettbewerbs), um sich an Brezen und Leberkäsebrötchen gütlich zu tun.

Ein letzter Bissen, weitere fünf seelige Minuten, ausgestreckt in der Mittagssonne, nachher der übliche Trubel, welcher zwangsläufig entsteht, wenn sich 60 Musikerinnen und Musiker, zwar nach geschlechtlichen Kriterien separiert, jedoch auf lediglich, weiterhin durch Koffer und Kleidersäcke verstopften 40 Quadratmetern umzukleiden versuchen und letztlich die finale Kontrolle, schon ging es an die gut zehn Kilometer lange Fahrt bis zum Ziel – nach Memingen.

Zur Lokalität: Architektonisch sicherlich nicht uninteressant, außerdem unbelebt – so der erste Eindruck. Ein kleiner Tisch mit Informationsbroschüren im Eingangsbereich, eine Cafeteria mit
Torten und Sandwiches zum Preis eines vollwertigen Mittagessen im Obergeschoss – geschmeckt hat es allerdings, ein Nebentrakt zur Vorbereitung und im Zentrum des Gebäudes eine geräumige Bühne mit großem, normal besetztem Zuschauerraum.

Ein paar letzte Impulse von Wolfgang, das übliche Einstimmen und die kurze Fokussierung auf unsere drei zu präsentierenden Werke; allesamt sind sie am letzten Samstag auf dem Kirchberg zu hören gewesen. Darunter „Alpina Fanfare“, klangvoll, majestätisch und laut Moderator des Wettbewerbs als geographische Orientierunghilfe des Orchesters verwendet (wie schon angesprochen befanden wir uns im Allgäu), „Zeitenwende“, unser Selbstwahlstück, gekennzeichnet durch die Variation, die „Wende“ musikalischer Motive, das schon lange Teil des Orchesterrepertoires ist und bereits in Sand am Main erfolgreich eingesetzt werden konnte und schließlich „Arcadia“, aus der feder eines japanischen Komponisten, der den Musikern einiges an intraorchestraler Koordination abverlangt.

Nach allgemeiner Ansicht konnten alle Werke überzeugend und größtenteils erwartungsgemäß dargeboten werden, abgesehen natürlich von vereinzelten Unkonzentriertheiten oder Fehlgriffen, welche natürlich selten ausbleiben und den Gesamtklang nicht ernsthaft beeinflussen. Umso interessanter ist demnach natürlich die Leistung der übrigen Angereisten, die jedes Mal mit Spannung, teilweise Anerkennung gehört wird. So mitunter auch in Memmingen, bot der Ort doch parallel zu musikalischer Kultur auch noch nennenswerte Eisdielen, mit an diesem Tag beachtlichen Umsätzen.

Pünktlich zur Bekanntgabe der Jurybeschlüsse fand man sich jedoch wieder im Vortragsraum ein, wartete die zahlreichen Stellungnahmen, Danksagungen und Ehrungen der Verantwortlichen, sowie einiger Offizieller ab, bis das Urteil letztlich gefällt werden konnte. Und es viel vorneweg gesagt sehr erfreulich aus. Bei einer Teilnehmerzahl von zehn Orchestern als Vorletztes genannt zu werden bedeutet achtmal Daumendrücken und unterdrückten Jubel bis man sich über den Titel als Vizemeister freuen kann.

Die folgende halbe Stunde stellt wohl für die meisten unter den Musikern, eher für alle, den absoluten Höhepunkt des Ausflug dar. Mit Sprechchören, Freudentänzen und „Humba täterä“-rufen, gelang es mühelos, das „Siegesgemurmel“ des Erstplatzierten zu übertönen, der seine Freude lieber mit einer musikalischen Einlage nach der Siegerehrung ausdrückte. Das in der Mainpost erschienene Bild spricht ganz bestimmt für sich und vermittelt einen treffenden Eindruck von unserer Freude über den Erfolg.

Über die Heimreise zu berichten, würde bedeuten, in gleicher Weise fortzufahren, insofern lieber ein paar Worte über die Ankunft in Kürnach, welcher sich der traditionelle Marsch nahtlos anschloss, unglücklicherweise gleichphasig mit der einsetztenden Dunkelheit. Den Weg hinauf zum Kirchberg beging man also (es lässt sich nicht treffender ausdrücken) als Rudel von spielwütigen Improvisateuren, eine neue Erfahrung, die sicherlich der ein oder andere in Zukunft nicht missen möchte.

Den Schluss bildete eine kurze Ansprache von Bürgermeister Thomas Eberth und ein finaler Frankenliedmarsch vor den Stufen der Kirche, weiterhin Pizza und Getränke im Vereinsheim, spendiert von Verein, Gemeinde und Montemarco, gereicht zu hitzigen Gesprächen über ein grandioses Wochenende.

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